Motivation..

Ich sah hoch oben die Flügel tragen und das über Hügel.. die ragen weit weit übers Meer hinaus.. ein kleines Vöglein fliegen welches Flog über mein Haus. Nun ist dies Vöglein vielleicht die Einsicht an bittren Tagen auch mal nach dem Wert zu fragen - hat man ihn gefunden.. und ganz unverhofft lässt es einen doch nicht verzagen. Das Vöglein kommt oft!

Was will ich nun hiermit sagen? Die mit höchster Konzentration versteckte Botschaft dieses kleinen poetischen Regenschauers läuft einzig und allein darauf hinaus das sich Motivation nicht hinter großen Zielen, weit entfernten Erfolgsmöglichkeiten, riesigen Summen irgendwelcher Tauschgüter und anderen jener "Sinngeber" verstecken muss - ganz im Gegenteil. Motivation findet sich oft in der Form wieder in der man sie selbst am wenigsten erwartet.. das 4 blättrige Kleeblatt auf der Autobahn eben. Nun ist sogar schon so weit das mir dass ganze wieder Spaß macht.. haha, welch ein scheußlicher Gedanke, aber wie sollte es auch anders sein - es gibt aufs und abs, es geht hoch und runter, momentan bin ich so weit von der Oberfläche dieses Planeten entfernt das mich kein irdisches Teleskop jemals sichten könnte. Was wohl auch gerade das schöne an dieser Situation ist. Es entsteht eine gewisse Freudenromantik, ich symphatisiere immer mehr und mehr mit dem Gefühl der Zufriedenheit - auf die eigene Person bezogen, die weltlichen Probleme sind momentan eher.. nennen wir es mal banal.

Das eigene kleine Häusschen gebaut. Das habe ich wohl heute vollbracht, eine tolle Erinnerung. Der frischgestrichene weiße Zaun hinter dem ungebunden alles kreist und schwebt.. relevante Dinge Form und Bedeutung verlieren und die ganz banalen Dinge des Lebens einen einfach beglücken. Die Dinge die eigentlich jeder kennt - nur nicht jeder würdigt.

Wobei das diesen anscheinend unwichtigen Dingen auch eine unendliche Romantik verleiht - jeder kann ein Bild wie die Mona Lisa bestaunen, die Vorzüge hervorheben und anschließend eine "Aussage" dazu tätigen. Aber in einer alltäglich aufgezeichneten Situation die Relevanz und Notwendigkeit eben jener zu erkennen - die absolute nichtigkeit nebensächlicher Geschehnisse in eben jenem Moment.. diesen einzufangen ist schon schwer genug - ihn festzuhalten gelingt nur den wenigsten.. aber ihn dann am Ende auch noch zu würdigen, und das ohne großes Brimborium, basierend auf der eigenen "Entdeckung" jener Situation.. und mag sie auch nicht absichtlich in der Form in der man sie sieht festgehalten worden sein - hier liegt wohl die Kunst. Hier liegt der Kieselstein welcher dich in die Fußsole piekst und dir verdeutlich, ich laufe Barfuß.. und die anderen tausenden Steinchen ergeben vielleicht ein schönes Gesamtbild.. aber der eine der dich hat spüren lassen was du tust.. jener bleibt in Erinnerung. Schmerz muss also nicht immer unüberwindbare Wunden hinterlassen.. nein, das komplette Gegenteil tritt ein - Schmerz kann unglaublich gut tun.. erkennt man nur die Situation, das Bild.. und zieht das Steinchen dann ausm Fuß.

29.1.08 17:17

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen
Powered by 20six / MyBlog
Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung